CBD: Alle Fragen und Antworten im Überblick

Dieser Artikel wächst durch Euch! CBD ist ein großer und Teils komplexer Themenbereich. Stellt uns Eure Fragen in den Kommentaren und wir werden diese in diesem Artikel aufnehmen und beantworten. Wir freuen uns auf Euch!

1. Gibt es spezielles CBD Öl für Hunde / Was ist der Unterschied? 

Hunde besitzen mehr Cannabinoid-Rezeptoren als Menschen, dementsprechend reagieren sie auch sehr viel empfindlicher auf Cannabinoide als wir. 

Das CBD Öl für den Hund unterscheidet sich von denen für den Menschen, in der Konzentration der Produkte. Es muss geringer dosiert werden. Auch allein aus dem Grund da Hunde ein deutlich geringeres Körpergewicht besitzen können als Menschen. 

CBD Produkte für Menschen haben in der Regel eine Konzentration von 10 – 30%. Für den Hund reichen Produkte mit 1 – 10% CBD. 

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2. Was bewirkt das CBD Öl bei Hunden?

Kurzfassung: CBD Öl kann bei deinem Hund bei einer Vielzahl an Erkrankungen Hilfe leisten:

  • Unruhe (z.B. bei Autofahrten oder in Restaurants)
  • Angstzuständen (z.B. Feuerwerk)
  • Entzündungen
  • Schmerzen
  • Wundheilung
  • Infektionen
  • Verdauungsstörungen und Erbrechen
  • Hauterkrankung (z.B. Juckreiz, Haarausfall)
  • Arthritis oder Arthrose
  • Krampfanfällen
  • Epileptischen Anfällen
  • Altersbedingte Symptome
  • Leber- und Nierenerkrankungen
  • Krebserkrankungen und Reduktion von Tumoren

Jedoch ist es von großer Wichtigkeit, dass richtige CBD Öl für seinen Hund zu finden, da das Öl so vielseitig einsetzbar ist. Es hat eine anpassende Wirkung und kann je nach Bedarf die Konzentration, Wachheit als auch die Schlafqualität fördern.

Wir können nur dazu raten eine regelmäßige Einnahme von CBD Öl einzuhalten. Denn nur so kann es auch bei schwerwiegenden Erkrankungen den gezielten Effekt hervorrufen.

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3. Nützt das CBD Öl auch bei gesunden Hunden etwas?

Klares JA! Die Einnahme von CBD Öl kann jedoch auch ohne akutes Gesundheitsproblem sehr sinnvoll sein. Beispielsweise verbessert und steigert es die Vitalität, die Ausdauer, die Aktivität und den Energiereserven.

Insgesamt stärkt es das Immunsystem und unterstützt alle Verdauungs- und Stoffwechselvorgänge.

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4. Woran bemerkt man, dass die Dosierung stimmt oder angepasst werden muss?

Auf diese Frage gibt es keine Pauschalantwort. Je deutlicher das Symptom ist, desto eher wird man es “sehen” oder bemerken. Klar kommt es genauso darauf an, wie aufmerksam Halter*in ist. 

Am Anfang der Behandlung ist es empfehlenswert mit einer niedrigen Konzentration zu beginnen (entsprechend der Größe des Hundes zwischen 1% – 10%) und nach Bedarf eine höhere zu wählen. Ebenfalls sollten die Tropfen zu Beginn niedrig dosiert (1-2 Tropfen) und die Verträglichkeit beobachtet werden, damit die Dosierung entsprechend angepasst werden kann.

Je größer der Hund ist, desto größer sollte auch die Dosis sein. Sollte dein Hund das Öl gut vertragen und es ist noch keine Besserung eingetreten, kannst du anfangen, die Dosis zu steigern (1-2 Tropfen mehr). Die neue Dosis verabreichst du jetzt wiederum ein paar Tage um die Verträglichkeit zu beobachten.

Die volle Wirkung zeigt sich, bei täglicher Verabreichung, ungefähr erst nach 1-2 Wochen, wegen der langen Eliminationshalbwertszeit der Cannabinoide. Man sollte aber nicht vergessen, dass die Anwendungsdauer und Intensität immer vom Problem des Hundes und dessen Gewicht abhängt. 

Eine ersten Vorschlag geben wir in unserem Dosierungsrechner. Wenn du wirklich nichts merkst kannst du gern mit 1-2 Tropfen pro Tag erhöhen.

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5. Bekommt man bei HUNREYS Unterstützung bei der Dosierung, wenn man unsicher ist?

Auf jeden Fall. Wir freuen uns sehr bei Fragen zur passenden Dosierung so gut es geht zu helfen. Kennst Du unseren eigenen CBD Dosierungsrechner? Mit diesem wollen wir eine erste Hilfestellung geben. Der Rechner ermöglich eine individuell auf den eigenen Hund abgestimmte Auswahl an gesundheitsfördernden CBD Ölen mit der passenden Dosierungsanleitung zu erhalten. 

Mit einfachen Fragen zu Alter, Gewicht, Hunderasse, Gesundheitszustand, Aktivität, Allergien, Problemen und Vorlieben des Hundes, möchten wir einen genauen Überblick über den möglichen Bedarf des geliebten Vierbeiners sowie das passende Produkt und die richtige Dosierung geben. 

Weg von Pauschalaussagen und Allgemeingültigkeit – hin zur Individualität und präzisen Wirksansätzen für das größtmögliche Hundewohl. 

Und wenn dann immernoch Ungewissgheit besteht, freuen wir euch via Mail (info@hunreys.de) eine persönliche Hilfe zu geben.

6. Was für einen Unterschied ergeben die Prozente? Soll ich z.B. lieber 6 Tropfen 5% verabreichen oder 3 Tropfen 10%?

Die CBD-Gehälter geben Dir die Information, wie intensiv ein Tropfen mit CBD gefüllt ist. Es liegt an dir zu entscheiden, wie genau du dosieren möchtest.

Generell ist es sinnvoller mehrere Tropfen über den Tag verteilt einzunehmen. Deswegen macht das 10% auch eher bei großen Hunden oder schweren Symptomen Sinn.

7. Kann der Hund auf CBD Öl allergisch reagieren?

Das ist uns nicht bekannt. Ganz im Gegenteil: CBD, das über das ECS seine Wirkung entfaltet, hat sich als besonders wirksam gegen Entzündungen erwiesen und zwar unabhängig von der Ursache. Daher wundert es auch nicht, dass CBD in vielen Fällen die Symptome einer Allergie effektiv lindern kann.

Es normalisiert die (überschießenden) Reaktionen des Immunsystems und sorgt dafür, dass weniger Mastzellen gebildet werden. Dadurch wird die Konzentration Histamins im Blut verringert. 

In der Folge kann CBD:

  • Juckreiz lindern
  • Schleimhäute abschwellen lassen und dadurch den Druck auf die Nebenhöhlen, Husten und Atemnot verringern
  • Die durch die Allergie gereizten Nerven beruhigen und
  • Einen erholsamen Schlaf fördern [2; 3].

8. Hat das CBD Öl Nebenwirkungen?

CBD ist im Allgemeinen gut verträglich und weist ein gutes Nebenwirkungsprofil auf.

Wirkliche Gefahren für Hunde bei der Einnahme von CBD gibt es nur sehr begrenzt. CBD ist ein Nahrungsergänzungsmittel und gilt bei angepasster Dosierung auch für Hunde als gut verträglich. Das gilt selbst dann, wenn es täglich verabreicht wird. 

Im Gegensatz zu dem für Hunde giftigen THC, wirkt es weder berauschend, noch macht es in irgendeiner Form abhängig. Das hat selbst die Weltgesundheitsorganisation WHO bestätigt [3; 4]. Dies ist aber gesetzlich geregelt und muss bei den Produkten unter 0,2% liegen. Bei uns findest du auf jeder Produktseite min. 2 Labortests von unabhängigen Laboren, die dir genau zeigen was in unseren Produkten enthalten ist.

Natürlich können Nebenwirkungen dennoch nicht ganz aus­geschlossen werden, weil jeder Hund individuell auf das Cannabinoid reagiert. Zu den bekannten Nebenwirkungen zählen: 

  • trockene Schleimhäute/verminderter Speichelfluss (mit vermehrtem Durstgefühl)
  • Schläfrigkeit/Müdigkeit
  • Schwindel
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • verminderter Appetit [3].

Um Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten, ist die richtige Dosierung natürlich enorm wichtig. Umgekehrt kann eine zu hohe Menge CBD Nebenwirkungen auslösen oder verstärken. Daher raten Tierärzte und wir, immer mit einer geringen CBD-Dosis zu beginnen und diese dann bis zum gewünschten Effekt langsam zu steigern. Das bedeutet auch, dass 

Du Deinen Hund während der jeweils zwei oder drei Tage andauernden stabilen Dosierung immer gut beobachten solltest. 

Wann wir von CBD abraten: ​​Tierärzte raten davon ab, schwangeren Hunden CBD zu verabreichen, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass CBD die Plazentaentwicklung und -funktion beeinträchtigt.Hunde die aufgrund einer Krankheit eine eingeschränkte Leber- und/oder Nierenfunktion haben, sollten ebenfalls nicht mit CBD behandelt werden. 

Wenn Dein Hund bereits Medikamente bekommt (wie beispielsweise Säure- oder Gerinnungshemmer, Neuroleptika) solltest Du vor der Behandlung mit CBD unbedingt Deinen Tierarzt befragen. CBD interagiert mit manchen Medikamenten und kann deren Wirkung verstärken oder abschwächen. 

Wenn Dein Hund aufgrund einer Erkrankung wenig Appetit hat, kann die Appetitlosigkeit durch CBD weiter verstärkt werden. Auch hier ist Vorsicht und eine gute Beobachtung geboten. Einige Hunderasse tragen den sogenannten MDR1-Gendefekt. Sie vertragen nicht oder nur eingeschränkt CBD. 

9. An wann kann man eine Wirkung bemerken?

Die volle Wirkung zeigt sich, bei täglicher Verabreichung, ungefähr erst nach 1-2 Wochen, wegen der langen Eliminationshalbwertszeit der Cannabinoide. Man sollte aber nicht vergessen, dass die Anwendungsdauer und Intensität immer vom Problem des Hundes und dessen Gewicht abhängt. 

Eine ersten Vorschlag geben wir in unserem Dosierungsrechner. Wenn du wirklich nichts merkst kannst du gern mit 1-2 Tropfen pro Tag erhöhen.

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10. Kann ich CBD Öl beim Hund überdosieren?

Im Vergleich zum Menschen haben Hunde mehr Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn, so dass sie empfindlicher auf CBD reagieren. Wenn Du CBD daher überdosiert oder Dein Hund CBD nicht so gut verträgt, können auch bei dem rein natürlichen CBD Nebenwirkungen auftreten. Die Möglichkeit von Nebenwirkungen steigt mit jeder Erhöhung der Dosis. Als solche unerwünschten Wirkungen sind bisher bekannt: 

11. Was ist der Unterschied zwischen Premium und Natur?

Der elementare Unterschied liegt in der Herstellung beider Öle. Das ätherische Hanföl unseres Premium Öls wird durch ein spezielles, schonendes CO2 Extraktionsverfahren gewonnen und anschließend mit reinem, hochwertigen MCT-Öl aus der Kokosnuss verfeinert. Dadurch, dass es nicht mit allen Pflanzenstoffen so vollgepackt ist, ist es besonders geeignet bei einer anfälligen Schleimhaut oder Darmflora.

Unsere kaltgepressten Hanfsamenöle besitzen von Natur aus einen erhöhten CBD-Anteil. Durch die direkte Pressung kann ein 100% reiner Pflanzensaft gewonnen werden, der durch das volle, natürlich vorkommende Spektrum an Terpenen, Flavonoiden und weiteren sekundären Pflanzenstoffen für einen vollumfänglichen Entourage Effekt sorgt. Dadurch hat unser Natur Hanföl einen intensiveren Geschmack und ein breiteres Wirkungsspektrum als unsere Premium Hanföle. Durch die Vollumfänglichkeit aller Pflanzenstoffe in den Natur-Ölen, sind diese Öle besonders geeignet gegen Erkrankungen, Schmerzen oder Demenz

12. Was bewirkt es beim Welpen?

Bei Welpen im Alter von bis 12 Wochen raten wir von CBD ab. Bei auftretenden Problemen sollte eher eine Hundeschule bzw. einen Hundetrainer aufgesucht werden. Denn gerade junge Hunde brauchen Regeln. Und es ist wichtig zu verstehen, dass CBD als Hilfsmittel keine Erziehung ersetzt. 

Nichtsdestotrotz kann es bei jungen Hunden sehr gut gegen Aufregung, aus neuen Eindrücken, Lärm und Dynamik, helfen. Wir merken das häufig bei unseren jungen Office Hunden, die dann endlich mal ruhig im Hundebett liegen bleiben.

13. Woran erkenne ich gutes CBD Öl für Hunde?

Ideal ist, wenn Du eine vertrauenswürdige Produktempfehlung von Familie, Freunden, Therpeut*innen oder Tierärtze*innen bekommst. Du kannst Dir aber auch die Erfahrungswerte anderer Nutzer anschauen. Davon ausgehend, kannst Du die Webseite des Anbieters und die Beschreibungen des Produkts Deiner Wahl genauer unter die Lupe nehmen. Dabei solltest Du erst einmal grundsätzlich darauf achten, dass:

  • die Produkte des Herstellers regelmäßigen Qualitätskontrollen unterworfen sind
  • das Produkt aus Deutschland kommt
  • das Produkt ein Gütesiegel trägt
  • der Hersteller keinerlei Wirkversprechen macht
  • ein Impressum vorhanden ist und 
  • Du für eventuelle Fragen den Kontakt zum Kundenservice aufbauen kannst.

Hanf-(samen)Öl und CBD-Öl werden manchmal synonym gebraucht, sind aber nicht dasselbe. Die Samen der Hanfpflanze enthalten nämlich kein CBD. Trotzdem kann auch Hanföl der Gesundheit Deines Hundes zugutekommen. Es enthält wertvolle ungesättigte Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren für Herz, Immunsystem, Stoffwechsel, Regeneration, Knochen, Nerven, Bindegewebe u.v.m. 

14. Wie lange ist das CBD Öl haltbar?

Unsere sind min. 2 Jahre haltbar und das sollte auch die Regel sein. 

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